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Gemeinde Trebra

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Kapellhofstraße 12
99718 Trebra

Öffnungszeiten:
Dienstag: 18:00 bis 19:00 Uhr

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Die Geschichte Trebras geht bis in das 8. Jahrhundert zurück. Urkunden von 874 und 932 bekunden, dass Mönche des Benediktinerordens in unmittelbare Nähe zu den ersten Ansiedlungen ein großes Gut errichteten. Aus alter Zeit stammen noch einige alte Torgewände, eine Scheune des ehemaligen Klosters und verschiedene über 200 Jahr alte Fachwerkgebäude.

Mit seinen gewundenen Straßen und platzartigen Erweiterungen, den Abschluß der Grundstücke mit mannshohen Natursteinmauern, den Satteldächern mit roter Ziegeleindeckung fügt sich Trebra in die Landschaft ein. Von der Klosterhofanlage zeugt heute noch eine alte Scheune, in der Secco-Malerei auf Lehm und Darstellungen biblischer Motive vorhanden sind. Die Kirche St. Petri zählt zu den Sehenswürdigkeiten.

Die Gemeinde Trebra liegt am Südhang der Hainleite im Kyffhäuserkreis. Verkehrstechnisch ist Trebra nur über Straßen verbunden. Die B4 verläuft ca. 7 km westlich von Trebra und die B86 10 km östlich. Mit beiden B-Straßen ist Trebra durch Landstraßen 2. Ordnung verbunden.

Zurzeit hat Trebra 300 Einwohner (Stand: 31.12.2015). Die Gemeinde umfasst eine Gemarkung von 801 ha, davon werden 684 ha vorwiegend von der Agrar GmbH Trebra wirtschaftlich genutzt. Außer der Agrar GmbH haben sich seit dem Jahr 1990 mehrere kleine Gewerbe angesiedelt, z. B. 1 Elektroservicebetrieb, 2 Tischlereibetriebe, 1 Betriebe der als Subunternehmer für einen Betrieb in Zell/Schwaben ökologisches Spielzeug fertigt, 1 Fuhrunternehmen, 1 Baufirma sowie 1 Heizungs-und Sanitärinstallationfirma.


Trebra hat eine gemeindeeigene Verkaufsstelle, eine private Bäckerei und einen Frisiersalon.

Trebra verfügt über ein Dorfgemeinschaftshaus, ein im Jahr 2000 erweitertes, modernisiertes Feuerwehrhaus und im Jahr 2001 errichtetes Vereinshaus. Diese Objekte stehen zur Nutzung für Familienfeiern sowie das Dorfgemeinschaftshaus auch für Tanzveranstaltungen und andere kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung.


Im Jahre 2007 übernahm die Gemeinde die ehemalige Gaststätte „Mönchtor“ von der Agrar GmbH, um diese als örtliches Zentrum des kulturellen Lebens auszubauen. Da diese Aufgabe von der Gemeinde nicht allein geschultert werden kann, bildete sich zur Unterstützung ein gleichnamiger Förderverein aus engagierten Bürgern und Gewerbetreibenden der Gemeinde.

Das Jugendhaus Trebra ist vortrefflich ausgestattet und bietet der Trebraer Jugend vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, auch durch den anliegenden Volleyballplatz und Tischtennismöglichkeit.

Das Vereinsleben wird gestaltet von dem Verein der Feuerwehr, der Damensportgruppe e. V., der Damentanzsportgruppe, dem Fußballverein FSV 1999 Trebra und dem Thüringer Landfrauenverein Ortsgruppe Trebra.