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Stadt Clingen

Wappen Clingen

 

Wappen der Stadt Clingen

 

Blasonierung: Das Wappen zeigt auf blauem Grund den wachsenden Bischof im goldenen Ornat, in der rechten Hand einen goldenen Krummstab haltend und in der Linken ein Buch.

 

Farben: Grundfarbe – mittelblau; Hände, Gesicht und Hals – fleischfarben; Mantel – innen rot und außen gelb; Gewand – weiß; Ärmel – weiß, Ärmelfalten- schwarz; Buch – weiß und rot; Bischofstab – gelb; Kopfbedeckung – außen gelb, innen weiß und rot.

 

Die Stadtfahne zeigt Gold über Blau.

 

 

Seit 1207 gibt es das Kirchensiegel, welches den Schutzpatron der Clingener Kirche, den "Heiligen Gumbertus", darstellt. Vor der Reformation war die Kirche eine katholische Klosterkirche, deshalb das Kirchensiegel mit dem katholischen Geistlichen, seiner päpstlichen Kopfbedeckung und dem Bischofsstab.

 

Im Jahre 1282 bekam Clingen das Stadtecht, dieses kann jedoch urkundlich nicht nachgewiesen werden. Im Jahre 1353 bekam die Stadt ihre eigenen Statuten.

 

Mit der Stadtrechtgebung wurde das Kirchensiegel als Stadtwappen übernommen.

 

Auch im Dienstsiegel der Stadt findet sich immer der "Heilige Gumbertus" wieder, nur die Inschriften wechselten über die Jahrhunderte.

 

Etwas Besonderes für Clingen ist auch der Ortsheilige Sankt Gumbertus, der in ganz Thüringen sonst nicht vorkommt, ebenso wenig im benachbarten Eichsfeld. Er war ein main-fränkischer Lokalheiliger (Ansbach-Bayreuth), von dem man nicht weiß,

wie er als Schutzpatron der Kirche nach Clingen gekommen ist. Eine Möglichkeit, dass man annähme, ein Edler aus dem Gefolge des Main-Fränkischen Thüringer Landgrafengeschlechtes der Ludowinger habe in oder bei Clingen Besitz erhalten und bei der Erbauung der Kirche reichlich gespendet und dabei seinen in der alten Heimat verehrten Schutzpatron, Sankt Gumbertus, auf die neue Kirche übertragen.

 

Gumbert war ein ostfränkischer Graf, der Benediktinermönch wurde und in Ansbach/Bayreuth ein Benediktinerkloster gründete, dessen erster Abt er wurde.

Er ist vor 800 gestorben. Sein Grabmal wurde 1523 in der Kirche zu Ansbach errichtet.