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Pressemitteilung zum Presseartikel TA vom 09.07.2026: „Kultort im Kyffhäuserkreis kommt unter den Hammer“

PRESSEMITTEILUNG 

Zum Presseartikel „Kultort im Kyffhäuserkreis kommt unter den Hammer“ meldet sich der Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Greußen, Tobias Steinkopf zu Wort: 

 

„Schon die Überschrift ist ein Schlag ins Gesicht derer, die in den vergangenen Wochen und Monaten alles unternommen haben, um den Fortbestand der Funkenburg in Westgreußen zu sichern“, so Steinkopf in einer ersten Reaktion auf die einseitige Berichterstattung. 

 

Nicht nur der Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Greußen zeigt sich über die Darstellungen in diesem Zeitungsbericht irritiert. Auch die Bürgermeisterin der Gemeinde Westgreußen, Sandra Lange, wie auch die zuständigen Vertreter des Landratsamtes Kyffhäuserkreis, welche alle als Betreiberpartner der Funkenburg am Verhandlungstisch saßen, sind verwundert. 

 

„Zahlreiche Gespräche mit allen Beteiligten sowie eine Auseinandersetzung mit dem Insolvenzverwalter des derzeitigen Betreibers haben erschöpfend stattgefunden bis letztendlich der Betreiber die Vertragskündigung schriftlich vorgelegt hat. Und diese sollte bereits zur Jahresmitte greifen“, so Steinkopf weiter. 

 

„Dem Betreiber ging es hierbei nicht schnell genug aus dem Vertrag entlassen zu werden, da die finanziellen Mittel zur weiteren Betreibung aufgrund der Insolvenz nicht mehr aufgebracht werden konnten. Erst durch die Zusagen der Gemeinde Westgreußen, des Kyffhäuserkreises und des zuständigen Ministeriums hierfür die Mittel kurzfristig aufzubringen, konnte die Betreibung bis zum Jahresende gesichert werden, um nicht zuletzt auch den benötigten Zeitraum für die nun legitim erfolgte Ausschreibung und die damit einhergehende Möglichkeit einer Anschlussbetreibung zu erhalten. Dabei sind sich auch alle Beteiligten einig und setzten mit der Zurverfügungstellung der finanziellen Mittel auch ein deutliches Zeichen, dass es ein Weiter für die Funkenburg geben muss. Das dies in dieser finanziellen Größenordnung aber nicht jährlich erfolgen kann, sollte dem derzeitigen Betreiber bewusst sein. Insofern kommt das Freilichtmuseum nicht „unter den Hammer“, sondern alle Beteiligten sind in einem regelmäßigen Informationsaustausch, um den Fortbestand der Funkenburg zu sichern. Zu den derzeit Beteiligten gehört aber eben der scheidende Betreiber nicht. Er hat aber ebenso wie jeder andere auch, welcher die Kriterien der Ausschreibung erfüllt, die Möglichkeit, sich auf diese hin zu bewerben.

 

Alles Weitere wird sich zeigen, wenn das gerade laufende Ausschreibungsverfahren beendet und ausgewertet ist. Auch bei allem Verständnis für investiertes Herzblut und Engagement von Einzelnen sei darum gebeten, sich mit persönlichen Meinungen und Emotionen zurück zu halten so lange das Ausschreibungsverfahren läuft. Denn sich mit aufgehaltener Hand hinzustellen und Gespräche einzuklagen, welche erschöpfend stattgefunden haben, stört nicht nur das gegenseitige Vertrauen, sondern führt auch alles bislang Erreichte ad absurdum“, so Steinkopf abschließend.

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Verwaltungsgemeinschaft Greußen
Do, 09. Juli 2026

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